Amtliche Meldung

LK BKS-WIL: Landkreis Bernkastel-Wittlich geht Digitalisierung strategisch an

Die Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich plant bis Ende 2023 die Ausarbeitung einer kreisweiten Digitalstrategie, um Chancen und Verbesserungen, die mit der Digitalisierung verbunden sind zu nutzen und den Bürgern viele Lebensbereiche komfortabler zu machen.

Im vergangenen Jahr erhielt der Landkreis Bernkastel-Wittlich vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft im Rahmen des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung die Förderung für die Umsetzung von Digitalisierungsprojekten in der Höhe von bis zu 1 Million Euro. Mit Übergabe der Förderurkunde fiel unter anderem der Startschuss für die Erstellung einer kreisweiten Digitalstrategie.

Lag der Fokus hierbei zunächst auf dem Ausbau digitaler Infrastrukturen (Breitbandausbau), so rücken seit einiger Zeit auch E-Government-Prozesse (E-Akte, Onlinezugangsgesetz), digitale Bildungskonzepte und weitere einzelne Ansätze wie beispielsweise die Errichtung eines smarten Dorfgemeinschaftshauses in den Vordergrund. Diese laufen oft nebeneinander, so dass Synergien gelegentlich unentdeckt bleiben. Um zukünftige digitale Vorhaben des Kreises sowie der kreisangehörigen Kommunen erfolgreich und effizient umzusetzen, soll die Entwicklung einer umfassenden Digitalstrategie helfen. Sie dient dazu, themenübergreifend Handlungsfelder und Leitsätze für alle zukünftigen Digitalisierungsvorhaben zu entwickeln.

Die Weichen für die gemeinsame Erarbeitung einer Digitalstrategie stellte in den vergangenen Wochen die interne Arbeitsgruppe DigitalStrategie der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich, indem sie drei Online-Veranstaltungen zum Thema organisierte. Eingeladen waren Vertreter der Verbandsgemeinden, der Stadt Wittlich, der Einheitsgemeinde Morbach und Mitarbeiter der Kreisverwaltung. Ziel der ersten Veranstaltung war es die aktuelle Ausgangssituation der Kreisverwaltung zu definieren. Im folgenden Seminar befassten sich die Teilnehmer intensiv mit der Frage, welcher Organisationsstrukturen es im Kreis bedarf, damit die Umsetzung der Strategie erfolgreich sein kann. Am letzten Termin wurden konkrete Maßnahmen und Handlungsfelder diskutiert. Auch Landrat Gregor Eibes nahm teil und freute sich über den Austausch: „Die Diskussion mit der Stadt Wittlich und den kreisangehörigen Gemeinden ist bei diesem Vorhaben ein wesentlicher Bestandteil. Nur wenn sich alle Akteure miteinander vernetzen, können wir eine Digitalstrategie erstellen, die nicht mit der Vorlage eines Abschlussdokuments endet, sondern der Auftakt einer aktiven Gestaltung des digitalen Wandels im Landkreis Bernkastel-Wittlich sein wird. Ich freue mich, dass wir mit diesen drei Veranstaltungen den Grundstein legen konnten.“

Im nächsten Schritt werden die Ergebnisse aus den Veranstaltungen von der kreisverwaltungsinternen Arbeitsgruppe noch einmal in den Fokus genommen und weiterbearbeitet. Diese dienen zudem für die Ausschreibung eines externen Beratungsunternehmens, das bei der Erstellung der Strategie für den Landkreis unterstützen soll. Im späteren Verlauf des Strategieentwicklungsprozesses sollen auch weitere Akteursgruppen sowie die Bürger die Möglichkeit haben sich einzubringen.

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