Für die Flutopfer über die Alpen von Garmisch nach Meran

Von links: Alois Bäcker(69) mit „Falco“(4), Albert Ottersbach(69), Herbert Ehl(67), Wolfgang Bäcker(65), Josef Schumacher(64), Dirk Strauch(55) und Peter Mockenhaupt(60) (Foto: Nistertaler Skifahrer)

Eine ganz besondere Aktion haben sich die “Nistertaler Skifahrer“ überlegt. Für die durch Corona ausgefallenen Skireisen wollen die sieben Westerwälder nun zu Fuß von Garmisch nach Meran. Kombiniert wird das Ganze durch eine Spendenaktion pro Kilometer für die Flutopfer an der Ahr.

Weil durch „COVID-19“ die Skitouren nach Ellmau (Österreich) und Wolkenstein (Italien) storniert werden mussten, suchten die „Nistertaler Skifahrer“ eine Alternative. Mit dem Vorschlag „Alpenüberquerung per Pedes“ waren sofort alle einverstanden und man entschied sich für eine einwöchige Wanderung von 120 Kilometer in sechs Etappen von Garmisch-Partenkirchen nach Meran über Mittenwald, Leutasch, Landeck, Reschen und Naturns. Am Montag, 09. August, reisen die sieben Westerwälder nach Garmisch. Dort soll am 10. August gestartet werden. Nachdem das Ziel Meran am 15. August erreicht sein wird, nimmt das Septett die Bahn oder den Flixbus nach Garmisch zurück. Von dort aus werden sie nach einer Übernachtung mit ihren privaten PKWs nach Hause kehren.

Täglich sind auf der Strecke rund 15 bis 20 Kilometer zurückzulegen. Der Höhenunterschied bewegt sich zwischen 150 Metern über NN bis 900 Metern über NN. Jeder führt in seinem Rucksack das Wichtigste mit. Wetterfeste Kleidung, gute Wanderschuhe, kleiner Imbiss, Getränk, sowie ein medizinisches Notfallpaket gehören einfach dazu.

Die erste Etappe führt an der bekannten Skisprungschanze vorbei durch die beeindruckte Partnachklamm nach Mittenwald, dem Ort der Geigenbauer und Lüftlmalerei. Übernachtet wird am ersten Tag der Wanderung in Mittenwald.

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